Wie in vielen anderen Städten Kroatiens landen auch in Pula die Streuner früher oder später in der offiziellen "Tierauffangstation". Wenn sich dann innerhalb von 6 Wochen kein Besitzer meldet, so ist dies das sichere Todesurteil.
"Zweckmässigerweise" liegt die Station in Pula direkt an der Müllkippe, sodass man sich um die Entsorgung der Kadaver keine weiteren Gedanken machen muss.
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Allein der Weg dorthin ist schon erschreckend. Die Bilder erinnern an Müllkippen aus Indien und wenn man die verdreckte Landschaft einmal gesehen hat, fällt einem beim nächsten Einkauf auch der Verzicht auf eine Plastiktüte leichter.
Ganz nebenbei sollte man auch die Mövenschwärme beachten. In der Termik steigen diese in Scharen auf grosse Höhen. Die Landebahn des Internationalen Flughafens Pula liegt in Sichtweite und örtliche Piloten haben mir berichtet, dass es in der Vergangenheit schon zu etlichen Motorschäden und einem Totalschaden einer Citation wegen Vogelschlags kam. Nicht immer endet eine Notwasserung so glücklich wie auf dem Hudson!
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| Wir waren durch Erzählungen auf den Anblick vorbereitet. Aber sobald die Hunde einen Besucher bemerken beginnen die Gefängnisinsassen mit einem wilden Gebell, dass einem die Sprache verschlägt. Da ständig Müllautos vorbeifahren und Touristen dort auffallen, wollten wir uns nicht lange aufhalten. Helfen können wir dort sowieso nicht.
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Wer jemals einen Zweifel daran hatte ob die Arbeit von Ruka Šapi und unsere Unterstützung sinnvoll ist, soll einfach einen Blick in die Augen der Todeskandidaten werfen.
Auch wenn die derzeitige räumliche Situation bei Ruka Šapi bei weitem nicht zufriedenstellend ist, so bleibt den Hunden dort wenigstens dieses Schicksal erspart und es besteht eine kleine Hoffnung auf die Vermittlung in eine bessere Umgebung.
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Update August 2009:
Seit unserem letzten Besuch vor 4 Wochen gibt es wieder neue Insassen, darunter das süsse Schlappohr mit der Augenmaske - muss er wirklich sterben? Wer kann ihm helfen, seine Zeit läuft ab...
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